Kaniabikes – kinderleichte Fahrräder

Zubehör für radelnde Kinder und ihre Bikes

Das Fahrrad ist natürlich für Kinder das Wichtigste, für die Eltern ist dagegen das Kind das Wichtigste. Daher an dieser Stelle einige Hinweise und Empfehlungen für Sicherheitsausstattung und anderes Zubehör.

 

Helm: Das wohl wichtigste und sinnvollste „Zubehör“. Zuallerst: Seien Sie Vorbild. Wenn die Eltern JEDES MAL beim Rad fahren einen Helm tragen, ist es auch für das Kind logisch und ohne Frage, dass es selbst auch immer einen Helm trägt. Ich selber trage seit 1992 einen Helm beim Radeln, damals noch die Hartschalenhelme die aussahen wie aerodynamische Nachttöpfe. Heutige Helme sind deutlich leichter, bequemer und modischer. Gerade Kinder brauchen dabei Helme die leicht sind und gut schützen, sich aber auch relativ einfach an unterschiedliche Kopfgrößen anpassen können. Unsere Kinder sind mit 3 Helmgrößen vom Laufrad bis zur Gymnasialzeit gekommen…

Hier der Link zu den Helmen, die wir empfehlen können.

 

Licht. Seit 2013 ist generell Batterielicht an Fahrrädern zugelassen, nicht  mehr wie vorher nur an Rennrädern bis 12 Kilo. Daher ist es für viele nun möglich StVO-konfoirm mit Batterielampen unterwegs zu sein. 2 Dinge sollten bedacht werden: 1. Fest installierte Batterielampen sind weniger diebstahlgefährdet als Stecklampen. und 2. Rücklichter an Sattelstützen werden gerade bei kleinen Rädern oft vom höher aufragenden Hinterrad verdeckt. Wer also einen Gepäckträger am Rad hat sollte ein fest installiertes Rücklicht hinten am Gepäckträger befestigen. LED-Lampen halten deutlich länger als Lampen mit Birnen (Normal/Krypton oder Halogen).

Hier der Link zu den Beleuchtungslösungen, die wir empfehlen können.

 

Regenkleidung: Wer auch mal bei Regen fahren will (oder muss) braucht Regenkleidung. Von Regencapes und Ponchos, mit denen die Kinder bei einer leichten Böe vom Rad oder vor das nächste Auto segeln, raten wir generell ab! Viele Haben gute Regenjacken und ggf. auch schon regenhosen aus dem Alltag, trotzdem sollte jeder überlegen ob man auch spezielle Fahrrad-regensachen sich zulegt. Vorteile: Die Arme bei Fahrradregensachen sind meist etwas länger, der Schnitt hinten länger als vorne und die Kapuzen – wenn vorhanden, dünner (weil idR unter dem Helm). Fahrradregenhosen sind meist hinten länger geschnitten, sind in der Beinweite regulierbar (man kommt nicht in die Kette!) und sind idR. atmungsaktiver als „normale“ Regenhosen. Stichwort Atmungsaktiv: Fahrradsachen sollten generell atmungsaktiv sein, da man gerade beim radeln schnller mal schwitzt – bei luftdichten Regensachen ist man schnell von innen nasser als von außen…

Hier der Link zur Regenkleidung, die wir empfehlen können.

 

Fahrradkleidung: Klar, meist fahren Kinder mit den Sachen am Körper, die sie auch sonst tragen. Das ist im Alltag auch völlig ausreichend. Wer jedoch auch längere Touren z.B. im Urlaub plant, sollte sich vor allem des Hintern der Kinder annehmen. Spezielle Fahrradhosen für Kinder haben weiche Polster an den wichtigen Stellen. Die bei sportlichen Radfahrern (vor allem Rennfahrern) heiß diskutierte Frage ob Unterwäsche drunter oder nicht haben wir uns (und den Kindern) nie gestellt: Unterwäsche drunter war Standart. Kinder haben meist nicht die hohen Trittfrequenzen und Fahrzeiten wie semiprofessionelle Rennfahrer, es ist eher selten dass sich ein Kind an einer Naht einen Wolf holt. Bei Trikots wollten unsere Kinder allerdings immer möglichst wie Rennfahrer aussehen, da das Material idR. Feuchtigkeit sehr gut vom Körper wegleitet und so vor Auskühlung schützt, fanden wir gerade auf längeren Touren spezielle Kinderfahrradtrikost immer sinnvoll. Im Alltag zur Schule spielt das allerdings keine Rolle.

Hier der Link zur Fahrradkleidung, die wir empfehlen können.

Mützen: Eigentlich kann man hier sagen, es geht alles, was mit unter den Helm passt. Bommelmützen und sonstige Mützen mit „Aufbau“ scheiden daher aus. Natürlich gibt es spezielle Fahrradmützen, die dünn sind, she rgut unter den Helm passen und trotzdem gut wärem. Und – gerade bei schnellem Fahren – das Windpfeifen an den Ohren dämpft… (Das letzte Argument musste ich auf ausdrücklichen Wunsch meiner Kinder hinzufügen!)

 

Packtaschen/Rucksäcke: Was nicht in die Hosentaschen passt, muss anderweitig untergebracht werden. Rucksäcke sind beim radeln oft unbequem und man schwitzt drunter, das geht meist nur auf kurzen Strecken. Packtaschen dagegen müssen so beschaffen sein, dass sie zum einen robust und haltbar sowie einfach zu bedienen sind, zum anderen sollten sie wasserdicht sein, wenn man auch mal im Regen unterwegs sein will/muss.

Hier der Link zu Fahrradpacktaschen, die wir empfehlen können.

 

Überschuhe: Auch hier gilt: Solange man als Schönwetterfahrer unterwegs ist, bleibt es bei dem was man eh schon hat und im Notfall der alte Trick mit Gefrierbeutel um die Socken und rein in den Schuh. das stinkt beim Ausziehen, hält aber eine Weile warm. Man kann aber auch spezielle Überschuhe kaufen, die einen Gr0ßteil des Regens und vor allem Spritzwassers gar nicht erst an die Schuhe kommt.

Hier der Link zu Regenschutz für die Füße, die wir empfehlen können.

 

Brillen: Mein Gott, warum denn auch noch spezielle Brillen? Wer als Brillenträger schon mal Rad gefahren ist weiss, wie schnell die Brillen beschlagen können, gerade wenn man anfängt zu schwitzen. Sowohl bei Regen als auch wenns warm ist. Unsere Kinder wollten immer recht zeitig schon eigene Fahrrad-Sonnebrillen, der älteste (er fährt ab und an Kinderrennen) dann auch orangene Schlechtwetterbrillen oder Klarsichtbrillen. Wer schon mal bei einer fröhlichen Abfahrt sich versucht hat, eine Fliege aus dem Auge zu bekommen kann sich vorstellen,w elche Maneuver Kinder machen können, wenn ihnen das passiert. Meist ist sind es Vollbremsungen mit zugekniffenen Augen – mit allen Folgen für die dahinter fahrenden Personen…

Hier der Link zu Fahrradbrillen für Kinder, die wir empfehlen können.

 

Handschuhe

Einen richtigen Radfahrer erkennt man an den Handschuhen. Gute Handschuhe erkennt man an den Polsterungen der Innenseite. Dadurch läßt sich der Druck auf die Hände deutlich verringern und taube Hände/Finger gehören der Vergangenheit an. Auch Winterhandschuhe sind auf den Inneflächen gepolstert, außern mit einer winddichten Membran überzogen.

Hier der Link zuHandschuhen, die wir empfehlen können.