Kaniabike Blog

Neue Fahrräder Kania Twentysix

Donnerstag, 12. April 2018

Wir haben uns entschieden die Twentysix nicht mehr als eigene Rahmenform anzubieten, statt dessen auf Rahmen anderer Hersteller zurückzugriefen und diese mit leichten Teilen zu verfeinern.

Entstanden sind z.B. auf Basis der bewährten Frogbikes-Rahmen nun leichte Kania Twentysix in Small (ab Beinlänge 67 cm), Medium (ab Beinlänge 70 cm) und Large (ab Beinlänge 75 cm) ab 9.2 Kilogramm (ohne Pedalen/Reflektoren). Das ist leichter als die bisherigen Twentysix bei einem Kostenvorteil von ca. 50-100 EUR.

Bestellbarkeit:

Alle Twentysix werden nach Bestellung in Deutschland umgebaut, daher derzeit noch keine Onlinebestellung sondern nur nach Auftrag per Mail. Gerne tunen wir mit unseren Leichtbauteilen auch andere Räder bzw. lassen unsere Kunden selber tunen, dazu sind einige Teile wie Kurbeln und Sättel auch bei uns im Onlineshop einzeln erhältlich.

Kania Twentysix small:

https://www.kaniabikes.com/detail/index/sArticle/174/sCategory/15

Kania Twentysix medium

https://www.kaniabikes.com/detail/index/sArticle/175/sCategory/15

 

 

 

Fahrräder mit Transportschäden, Vorjahresmodelle

Freitag, 10. März 2017

Wir verkaufen aktuell einige wenige Vorjahresmodelle (vor allem Woombikes) sowie ein Kanis 20 Large orange mit Lackschaden.

 

Kania 20Large orange: https://www.kaniabikes.com/detail/index/sArticle/110/sCategory/13

Woom 4 grün und blau 2016: https://www.kaniabikes.com/fahrraeder/fahrraeder-20/woom-4-mod.-2016/107?c=13

Woom 5 blau 2016: https://www.kaniabikes.com/fahrraeder/fahrraeder-24/woom-5-modell-2016/108?number=woom5-16gre8,60%20kg&c=14

Woom 6 grün 2016: https://www.kaniabikes.com/fahrraeder/fahrraeder-26/woom-6-2016-gruen/109?c=15

Solange noch online bestellbar, ist es auch noch da.

Vergleich leichte 20 Zoller

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Vergleich leichte 20 Zoller

Mal ein Vergleich von 5 verschiedenen leichten 20 Zollern: Das Woom 4 in der Mitte deutlich kürzer und vorne höher beim Lenker.

20zollersmall2 20zollersmall

Von Links: Kania Twenty Small orange, Kania Twenty large Grün, Woom 4 Grün, Frog52 orange (mit Schutzblech) und Frog 55 orange.

Wie man am Radstand sieht fährt sich das Woom am agilsten, ist aber auch das aus dem das Kind am schnellsten wieder rauswächst. Die kleinen Rahmen sind dann auch einer der Gründe für das leichte Gewicht der Woombikes.

Deutliche Unterschiede auch bei den Reifen: Kaniabikes beide mit Schalbe Mow Joe, hochwertigen, komfortabel breiten (Federungskomfort) und griffigen Reifen mit guten Abrolleigenschaften auf Straße und Gelände, wegen des größeren Umfangs auch sehr gut im unwegsamen Gelände). Woom Kenda Small Block Eight Reifen, etwas schlanker, geringerer Umfang und kleinere Noppen, Frogbikes mit Kenda Universalreifen für die Stadt (im Lieferumfang ist bei Frog aber ein zweiter Satz MTB-Reifen mit groben Noppen inklusive).

 

Fahrradkleidung im Winter für Kinder

Montag, 14. November 2016

Fahrradkleidung im Winter

Nach einem morgendlichen Start bei -8 Grad auf dem Rad zur Schule heute mal ein paar Erfahrungen wie Kinder sich bei solchen Temperaturen am besten kleiden. „Warm“ ist natürlich die Devise,  aber folgende Fragen sollten gestekkt werden:

1. Passive Sicherheit: Trotz allem ist es früh meist dunkel, je nachdem wann Schule/Kindergarten beginnt. Eine schwarze/graue/dunkle warme Jacke ist da nur zweite Wahl, besser sind als Fahrradkleidung im Winter auffällige Jacken. Es soll Autofahrer geben die nicht die scheiben voll freikratzen und kaum etwas sehen – von der morgendlichen Müdigkeit ganz zu schweigen…  Abhilfe bringen ggf. auch Warnwesten, die über die Fahrradkleidung im Winter gezogen wird.

2. Aktive Sicherheit: Sind alle Elemente am Rad noch gut zu bedienen und zu erreichen? Ich gehe mal davon aus, das Bremsen etc funktionieren – aber sind sie mit Fausthandschuhen auch zu bedienen? Schlägt die Winterhose in die Kette? Beschlägt ggf. die Brille? Sitzt der Helm trotz Mütze noch gerade?

3. Wie ist die Anforderung an die Kleidung NACH der Fahrradstrecke? Im Kindergarten/Schule ist meist (zu) gut geheizt, sprich die Kinder müssen sich möglichst ohne viel Umstände wieder auf ein normales Maß umziehen können. Mitschüler können gemein sein, wenn beim Sportunterricht warme Unterhosen (selbst super gute von Icebreaker!) in der Umkleide auftauchen – abgesehen davon dass diese Unterhosen in der Schule dann oft zu warm sind beim Sitzen. Wir haben z.B. winddichte und leicht gefütterte Überhosen bzw. Regenhose, die dann in der Schule schnell ausgezogen sind und an der Garderobe bleiben. Auch haben unsere Kids ein paar dünne Socken unter den warmen Socken, so dass sie auch die Übersocken ausziehen können und die Füße nicht schwitzen in der Schule, beim Radeln aber auch nicht frieren. Jacken sind besser zwei dünnere als eine dicke (Zwiebelschalenprinzip).

4. Handschuhe. Hier muss jeder selber sehen ob lieber Fausthandschuhe (haben unsere Kids), oder Fingerhandschuhe. Mit Fausthandschuhen ist die Bremse etwas schwerer zu bedienen, Fingerhandschuhe waren unseren Kids immer zu kalt.

5. Kopfbedeckung. Es gibt spezielle Unterhelmmützen einerseits, die auch ohne Helm modisch/sportlich aussehen. Und es gibt auch gefütterte Helmeinsätze (siehe unten) für einige Helme. Wenn es dann richtig kalt wird haben wir immer noch die bei den Kids beliebten „Gangstermützen“, bei denen nur die Augenpartie frei bleibt.

 

Winterpaket für Casco-Helme  Winterpaket für Casco-MiniGeneration-Helme

 

Odlo Kinder Face Mask   Ziener Kinder Unterhelmmütze Inning Junior Underhelmet Mask

Vermeidbare Fehler beim Fahrradfahren lernen

Donnerstag, 10. November 2016

Vermeidbare Fehler beim Fahrradfahren lernen

Regel 1: Stützräder. Nehmen Sie BITTE keine Stützräder! Erstens taugen die meisten eh nichts und das Kind lernt nur mit schief hängendem Rad zu fahren – umso schwerer ist es später das Gleichgewicht zu halten ohne Stützräder. Und zweitens lernen die Kinder mit Stützrädern kein Balancieren auf 2 Rädern. Stützräder verhindern das ausreichende Balancieren – wer es seinem Kind nicht zutraut sollte es erstmal mit einem Laufrad üben lassen. Wen es nur ums Kreise fahren im Hof geht reicht auch ein Tretauto oder Dreirad – das hat aber nichts mit Fahrrad fahren lernen zu tun.

 

Regel 2: Festhalten. Niemals das Fahrrad am Anfang festhalten (und dann als Krönung es einfach „unbemerkt“ loslassen!). Ein nochunsicheres Kind könnte dadurch tatsächlich fallen – und damit wird auch das Vertrauen in Sie als auch ins Fahrrad beschädigt. Wenn es ohne Festhalten nicht geht (prüfen Sie aber ob es wirklich für das Kind nicht geht oder ob nur Sie Angst haben!): Halten Sie das Kind (z.B. von der Seite her an den Schultern, am Oberarm) locker fest, nicht das Rad. So kann das Kind selber noch das Rad ausbalancieren. Ferner hat das Kind Sie dann noch im Augenwinkel – Kinder drehen sich sonst gerne um, wenn Sie hinter ihnen gehen. Und die Übung Gleichgewicht halten, dabei die Pedalen treten und gleichzeitig geradeausfahren kommt erst später…

 

Regel 3: Erfolgsdruck. Haben Sie Geduld. Beim ersten Fahrrad nicht mehr als ca. 10 Min hintereinander üben, optimalerweise in gewohntem Gelände zu Hause. Wenn das Kind dann noch nicht alleine losfährt, an einem anderen Tag noch mal üben. Oder lassen Sie erst die Pedalen ab und nutzen das Rad bei niedrigster Sattelstellung als Laufrad, bis das Kind mit Technik und Gleichgewicht vertraut ist.

SRAM Automatix

Freitag, 04. November 2016

Neu eingetroffen: 16″ Hinterräder mit kindgerechter SRAM Automatix-Schaltung

Die smarte Innovation beruht auf einer mechanischen Fliehkraftkupplung, die abhängig von der Geschwindigkeit in den nächsten Gang wechselt. Kein Verlegen von Schaltzügen, kein von Kindern schwer zu bedienender Schaltgriff! Einfach das Hinterrad auswechseln.

Das Woom 3 SRAM ist in allen Teilen identisch zu dem normalen Woom 3 von 2016, einzig die 2 Gang SRAM Automatix Nabenschaltung unterscheidet die beiden Modelle. Daher läßt sich mit diesem Hinterrad auch nachträglich eine Automatik-Schaltung nachrüsten bei Woom3 ab 2016, das Einbaumaß ist 120 mm (falls Sie ein anderes Kinderrad haben…).

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Radfahren lernen

Freitag, 28. Oktober 2016

Radfahren lernen

Die Frage, die sich jeder stellt ist: Wann anfangen und vor allem: Stützräder oder nicht?

Fangen wir mit der letzten Frage an: Wir sind der Meinung: Keine Stützräder. Bei unserem ersten Kind hatten wir mit Stützrädern angefangen – es lernte dann erst mit der zwei Jahre jüngeren Schwester selber Rad fahren. Aus unserer Sicht ideal ist ein Laufrad, und zwar ein ergonomisch gutes wie z.B. von Kokua , Puky, Woom oder Frogbikes, auf dem die Kinder dann die Balance lernen, das Anfahren und Bremsen und überhaupt eine Sehnsucht dafür entwickeln, den eigenen Aktionsradius zu vergrößern. Billigteile aus dem Supermarkt sind oft völlig falsch in der Geometrie (zu hoch, zur geringer Abstand Lenker-Sattel). Auch wenn 14,99 EUR verlockend klingen, solche Laufräder verderben jedem Kind den Spaß und gehören am besten nicht gekauft oder (falls ein Geschenk) zum freundlichen Schrotthändler.

Ab ca. 3 Jahren kann man dann z.B. auf Trailerbikes umsteigen. Oft hören wir das Argument: Dann lernt das Kind ja nie selber fahren! Das können wir nicht bestätigen, gerade die Kinder bei denen wir ein Trailerbike hatten lernten besonders zeitig selber fahren – sie lernen am Vorbild sehr schnell und setzen es um, sobald man ihnen ein kleines Fahrrad hinstellt. Wir hatten aber auch alternativ zum Trailer immer ein kleines Fahrrad noch am Hof stehen, so dass die Kinder nicht ausschließlich Trailer fuhren.

Ab 3-4 Jahre kann dann das erste eigene Kinderrad schon her mit Pedalen – ob 12, 14, 16 oder Zoll kommt auf die Größe des Kindes und die Geometrie des Fahrrades an. Räder mit Vorderradbremse sollten so eingestellt werden, dass das Kind keinen Überschlag macht – also nicht zu fest die Bremse einstellen! Und wichtig: Immer mit Helm!

Wenn die Kinder noch unsicher sind: Pedalen anfangs ablassen und das Rad als LAUFRAD nutzen lassen. Dann einfach mal die Pedalen anschrauben wenn das Kind nicht dabei  ist und schauen wie das Kind dann losradelt…

Es gibt teils schon sehr kleine Fahrräder mit großen Rädern, also z.B. 20-Zoller, die eigentlich ein 18-Zoller Rahmen haben (Kaniabikes 20Small, Woom4, bedingt Frog 52). Vorteil ist, dass die Kinder dadurch zeitiger auf die nächste Radgröße wechseln können (wenn sie dann wachsen aber eben auch müssen, weil diese Räder eben auch nicht so lange mitwachsen). Auch haben um am Beispiel zu bleiben kleine 20 Zoller aber idR. einen längeren Radstand als 18 Zoller, was das Handling beeinflußt. Nicht zu vergessen dass man das Gewicht unter 20 Zollern nicht direkt vergleichen kann sondern als Vergleich die „wahre“ Größe nehmen muss, also einen kleinen 20 Zoller mit einem normalgroßen 16 oder 18 Zoller…

Warum sind Kinderräder so teuer?

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Warum sind Kinderräder so teuer?

Was genau ist teuer – und wie berechnen Sie die Kosten? Bevor Sie sich darüber Gedanken machen warum es so teuer ist, checken Sie bitte mal nach ob es überhaupt teuer ist. Schauen Sie z.B. bei Ebay-Kleinanzeigen nach gebrauchten Fahrrädern, z.B. Kaniabikes. Meist liegen recht gut erhaltene Räder nach 2 Jahren bei ca. 100-150 EUR unter Neupreis (!). Sprich der Wertverlust für 2 Jahre kindgerechte Mobilität ist bei 100-150 EUR. Wer ordentlich mit dem Rad umgeht hat in dieser Spanne auch keine Zusatzkosten gehabt für Verschleißteile.

Jetzt vergleichen Sie bitte: Was geben Sie in Sachen Mobilität z.B. mit Auto (Wertverlust des Autos nicht vergessen!) oder Busfahrscheinen in ca. 2 Jahren aus? Wie schnell wächst ein Kind aus Kleidungsstücken raus und wie ist da der Wiederverkaufswert? (…wenn ich die Hosen meiner Jungen sehe… naja…)

Kinderräder werden auch meist häufiger gebraucht als ein durchschnittliches Fahrrad von Erwachsenen. Der Preis pro Kilometer dürfte daher sehr niedrig sein. Je leichter und kindgerechter das Rad, umso mehr wird es genutzt, umso geringer der Preis je Kilometer. Den zusätzlichen Spaß kann man nicht in Geld ausdrücken.

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Sie werden feststellen: Kinderräder sind im Gegenteil eigentlich zu billig. Das Qualitätsniveau von guten Kinderrädern leidet vor allem an den niedrigen Preisvorstellungen der Eltern, die irrigerweise denken ein gutes Kinderrad muss ja viel weniger kosten als ein gutes Erwachsenenrad. Eher das Gegenteil ist der Fall. Oft werden kindgerechte Spezialteile verbaut, die aufgrund der geringeren Stückzahlen teurer sind als Teile für Erwachsenenräder. Die Materialeinsparung (weniger Alu am Rahmen, kürzere Speichen…) ist dagegen minimal. Daher ist für Händler und Hersteller die Marge bei Kinderrädern eher bescheiden – auch ein Grund warum Großabnehmer der Brache meist einen Bogen um die leichten Kinderräder diverser Hersteller machen und diese Fahrräder nur im spezialiserten Fachhandel bekommen.

Hin und wieder hören wir das Argument: „Mein 28iger Rennrad wiegt unter 7 Kilo, warum ist denn ein 20 Zoller schwerer?“ Das ist ganz einfach: Wenn Sie bereit sind für ein 6,5 Kilo Kinderrad auch den Preis zu bezahlen, den ein 6.8 kg Rennrad kostet, bekommen wir das auch hin. Aus Sicherheitsgründen verbauen wir bei Kaniabikes z.B. keine Carbonteile am Kinderrad – Kinder lassen doch eher mal ein Rad umfallen…

Aber es gibt Punkte, an denen man sparen kann: Sie können verschiedene Teile austauschen (z.B. Stecklampen) oder ergänzen (z.B. andere Vorbaulängen) und sie ggf. das nächste Rad übernehmen. Kaniabikes z.B. verwendet aus dem MTB-Bereich bekannte Maße von Vorbauten und Sattelstützen, die selber getauscht werden können wennd as Kind wächst, andere Hersteller haben da Spezialteile, die sich nicht oder nur sehr teuer tauschen lassen.

Billigräder dagegen beanspruchen einen erhöhten Reparaturbedarf, der von den Eltern unterschätzt wird: der Zustand vieler Kinderräder spricht für sich. Dazu ist das Fahrgefühl der Kinder auf schwereren Rädern alles andere als leicht und spaßig. Und wer jemals versucht hat ein Billigrad zu tunen wird schnell gemerkt haben, dass am Ende der Preisunterschied zu einem guten neuen Rad nicht mehr wirklich groß ist – und letzteres hat einen höheren Wiederverkaufswert als ein getuntes Billigrad.
Kaniabikes kaufen

Diebstahlschutz an ihrem Kaniabike

Dienstag, 25. Oktober 2016

Leider ist gerade bei hochwertigen Kinderbikes manchmal die Nutzungsdauer durch Diebstahl sehr kurz. Fahrradkenner erkennen schon an der Rahmenform oder dem Herstellernamen die Hochwertigkeit (und den Verkaufswert!) sehr schnell. Wer bei Ebay-Kleinanzeigen nach gebrauchten Kaniabikes sucht weiss, wie hoch die Preise für solche Bikes sind. Ebenfalls findet man dort öfters Anzeigen wegen gestohlener Bikes. Diebstahlschutz sollte also von Anfang an ein wichtiges Thema sein!

Hier ein paar Tipps für den Diebstahlschutz an ihrem Kaniabike

1. Gleich nach Kauf: Rahmennummer (unten am Tretlager, meist auch auf dem Karton!) notieren, nur so macht im Fall eines Diebstahls die Anzeige bei der Polizei Sinn. Und die Rechnung aufheben bzw. sicher abspeichern.

2. Rad individualisieren. Z.B. das Ausfallende der Gabel unter dem Schnellspanner bzw. leicht hervorschauend schwarz anmalen mit Lackfarbe. Fällt im Alltag nicht auf, wenn aber mal im Internet ein gleiches Rad angeboten wird wie das gestohlene kann man Detailfotos anfordern (z.B. unter dem Vorwand an dem Ausfallende zu erkennen welcher Jahrgang das Rad ist…).

3. Anschließen, logisch, und zwar mit einem der Preisklasse des Bikes angemessenem Qualitätsschloss. Und nicht nur das Rad selbst, sondern auch das Rad an einem festen Fixpunkt. Es gibt „Familienschlösser“ mit mehreren Schlüsseln und Schlösser, wo alle Schlüssel auch an alle 2-3 Schlösser passen.

4. Anbauteile sichern (z.B. Schnellspanner austauschen). Kostet nicht viel, schreckt aber potentielle Gelegenheitsdiebe ab. Ein Dieb schaut immer als erstes danach wie einfach und schnell etwas zu stehlen ist. Also lautet die Devise: Besser sichern als der Nachbar, damit ist das Rad des Nachbarn eher weg. (Gemein, ich weiss.) Aber: Nichts ist ärgerlicher als ohne Sattel nach Hause zu fahren oder ganz ohne Rad dazustehen.

5. für Hardcore-Biker, die ganz sicher gehen wollen: Verschandelung nach Andreas Borutta (http://borumat.de/fahrrad-diebstahlschutz). Hier werden wichtige Teile so verschandelt, dass sie keinen Wiederverkaufswert haben. Am besten mit Kindern zusammen machen, um Probleme mit selbigen zu vermeiden.

Insofern wünschen wir allen kleinen und großen Radbegeisterten, dass sie lange Freude an ihrem Fahrrad haben!

Drehmomentschlüssel

Montag, 12. September 2016

Werkzeug für die Radlwerkstatt – der Drehmomentschlüssel

 

Nichts ist nerviger als wenn das gute Fahrrad nicht mehr will, weil etwas zu scharf angezogen wurde oder zu locker saß. Ein Drehmomentschlüssel dosiert die Kraft auf die gewünschte Menge. Bei Vorbau-/Lenkermontage und  vielen anderen Teilen wie z.B. Kurbel geben viel Hersteller maximale Drehmomente vor, an die man sich bei der Montage halten sollte, um Beschädigungen zu vermeiden. Wo früher meist noch das Gefühl im Handgelenk reichte, ist bei sensiblen Teilen wie Carbon oder schlankem Aluminium, heute mal schnell das Gewinde durchgedreht oder das Carbon gerissen. Ein Drehmomentschlüssel ist daher für viele Selbstschrauber inzwischen ein fester Bestandteil der Werkstatt.

Dabei sollte man sich den Einsatzzweck vor Kauf überlegen. Wenn es nur für die heimische Fahrradwerkstatt und „normale“ Fahrräder sein soll, reicht idR. ein Einsteigermodell, da am Rad meist keine zu hohen Kräfte benötigt werden bzw. die meisten Angaben einen kleinen Spielraum haben. Wer dagegen an Carbonrädern arbeitet oder den Schlüssel auch für andere Arbeiten benötigt, sollte sich für ein langlebiges und präzises Produkt entscheiden.

 

Hier drei Drehmomentschlüssel, die wir empfehlen:

 

Die Einsteigervariante, welche für den Hiemgebrauch idR. sehr gut reicht und nicht zuiviel kostet:

 

Oder dann die Variante von Proxxon für den versierten Bastler:

 

oder das Profiwerkzeug, das auch viele Autowerkstätten nutzen von Hazet:

 

 

Viel Spaß beim Schrauben!