Drehmomentschlüssel

Montag, 12. September 2016

Werkzeug für die Radlwerkstatt – der Drehmomentschlüssel

 

Nichts ist nerviger als wenn das gute Fahrrad nicht mehr will, weil etwas zu scharf angezogen wurde oder zu locker saß. Ein Drehmomentschlüssel dosiert die Kraft auf die gewünschte Menge. Bei Vorbau-/Lenkermontage und  vielen anderen Teilen wie z.B. Kurbel geben viel Hersteller maximale Drehmomente vor, an die man sich bei der Montage halten sollte, um Beschädigungen zu vermeiden. Wo früher meist noch das Gefühl im Handgelenk reichte, ist bei sensiblen Teilen wie Carbon oder schlankem Aluminium, heute mal schnell das Gewinde durchgedreht oder das Carbon gerissen. Ein Drehmomentschlüssel ist daher für viele Selbstschrauber inzwischen ein fester Bestandteil der Werkstatt.

Dabei sollte man sich den Einsatzzweck vor Kauf überlegen. Wenn es nur für die heimische Fahrradwerkstatt und „normale“ Fahrräder sein soll, reicht idR. ein Einsteigermodell, da am Rad meist keine zu hohen Kräfte benötigt werden bzw. die meisten Angaben einen kleinen Spielraum haben. Wer dagegen an Carbonrädern arbeitet oder den Schlüssel auch für andere Arbeiten benötigt, sollte sich für ein langlebiges und präzises Produkt entscheiden.

 

Hier drei Drehmomentschlüssel, die wir empfehlen:

 

Die Einsteigervariante, welche für den Hiemgebrauch idR. sehr gut reicht und nicht zuiviel kostet:

 

Oder dann die Variante von Proxxon für den versierten Bastler:

 

oder das Profiwerkzeug, das auch viele Autowerkstätten nutzen von Hazet:

 

 

Viel Spaß beim Schrauben!

1 Kommentar

  1. Florenz | 9. Oktober 2016 | 20:55

    Danke für den Tipp. Meistens eignet sich ein 3/4 Zoll Antrieb am Besten für Arbeiten am Fahrrad.

    Grüße.

    Florenz

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